QR-Code Größe berechnen

Geben Sie ein, was der Code enthalten wird, und der Rechner liefert Modulgröße, Symbolgröße, Ruhezone und die Pixelmaße für den Export. Die Rechnung stammt von DENSO WAVE, dem Erfinder des QR-Codes: Modulgröße = 25,4 ÷ dpi × Punkte pro Modul, und jedes Symbol braucht auf allen vier Seiten eine Ruhezone von vier Modulen.

Fügen Sie den echten Inhalt ein — die Länge bestimmt die Version, die Version die Größe.

Höhere Stufen überstehen Beschädigung, brauchen bei gleicher Länge aber mehr Module.

Eine Faustregel, kein Standard: Codebreite ≈ Abstand ÷ 10.

300 dpi für Druck, 72 für Bildschirm.

Die Formel

Modulgröße (mm) = 25,4 ÷ dpi × Punkte pro Modul · Symbol = Module × Modulgröße · Gesamt = Symbol + 8 × Modulgröße

Formel, die vier Module breite Ruhezone und die Scanner-Auflösungsgrenzen stammen von DENSO WAVE, dem Erfinder des QR-Codes. qrcode.com

Wie sich die Größe eines QR-Codes tatsächlich ergibt

Die Größe ist keine gestalterische Entscheidung am Anfang — sie ergibt sich der Reihe nach aus drei Dingen. Inhaltslänge und Fehlerkorrekturstufe bestimmen die Version, die Version bestimmt die Anzahl der Module je Seite, und die Modulgröße bestimmt, wie viele Millimeter diese Module einnehmen.

DENSO WAVE rechnet es vor: 50 alphanumerische Zeichen bei Fehlerkorrektur M brauchen Version 3, also 29 Module je Seite. Gedruckt mit 400 dpi und 4 Punkten pro Modul ergibt sich 25,4 ÷ 400 × 4 = 0,254 mm je Modul. Das Symbol misst 29 × 0,254 = 7,366 mm, mit Ruhezone beträgt die benötigte Fläche 9,398 mm im Quadrat.

Deshalb verkleinert das Kürzen des Inhalts den Code stärker als jede Layout-Änderung. Eine lange URL auf eine kurze Weiterleitung zu bringen kann mehrere Versionen sparen, und jede eingesparte Version nimmt vier Module von jeder Seite.

Und die 10:1-Regel?

Die häufig zitierte Regel lautet, ein Code solle etwa ein Zehntel so breit sein wie der Abstand, aus dem gescannt wird — 30 mm bei 300 mm und so weiter. Als erste Schätzung ist das nützlich, und diese Seite gibt den Wert aus.

Ein Standard ist es aber nicht, und Seiten, die es als solchen darstellen, übertreiben. Der Scanabstand hängt von Kamera, Licht, Druckkontrast und ruhiger Hand ab. Behandeln Sie die Zahl als ersten Anhaltspunkt, den ein Andruck bestätigen muss, nicht als Vorgabe.

Festgelegt sind dagegen die Werte, vor denen dieser Rechner warnt: DENSO WAVE nennt 0,25 mm als lesbare Modulgröße für einen Standard-Handscanner und 0,1 mm für hochauflösende Geräte und empfiehlt mindestens vier Druckerpunkte pro Modul.

Warum die Ruhezone nicht optional ist

Der vier Module breite Rand um das Muster gehört zum Code, er ist keine Dekoration darum herum. Ein Scanner nutzt diesen leeren Rand, um den Anfang des Symbols zu finden; fehlt er, lässt sich das Muster oft gar nicht lokalisieren, und der Fehler wirkt zufällig statt systematisch.

Das ist die häufigste Ursache für Codes, die „in der Layoutdatei funktionierten" und im Druck versagen. Pflichttext, ein Anschnitt, eine Falz oder ein Logo rückt in den Rand, und der Code wird nicht mehr gefunden. Genau deshalb weist der Rechner die Ruhezone als eigene Zahl aus: Sie ist ein zu reservierendes Maß, kein Vorschlag.

Häufige Fragen

Wie groß muss ein QR-Code mindestens gedruckt werden?

Eine einzelne Zahl gibt es nicht, weil es von der Modulanzahl abhängt. Fest steht das Modul: unter etwa 0,25 mm liest ein Standard-Handscanner nicht mehr zuverlässig, unter 0,1 mm gar kein Scanner. Multiplizieren Sie Ihre Mindestmodulgröße mit der Modulanzahl plus acht für die Ruhezone — das ist Ihre Untergrenze.

Wie groß sollte der QR-Code auf einer Visitenkarte sein?

Ein kurzer Link bei Fehlerkorrektur M ist meist Version 2 oder 3, also 25 bis 29 Module. Bei 2 cm Kantenlänge ergibt das rund 0,5 bis 0,6 mm je Modul, deutlich über der Lesegrenze. Der Engpass auf einer Karte ist meist nicht der Code, sondern die Ruhezone, die vom umgebenden Text frei bleiben muss.

Wird der Code durch höhere Fehlerkorrektur größer?

Bei gleicher Inhaltslänge ja. Fehlerkorrektur fügt redundante Daten hinzu, was den Code auf eine höhere Version und damit mehr Module je Seite bringen kann. Ist der Platz knapp, gewinnen Sie durch Kürzen des Inhalts mehr Raum als durch Senken der Korrekturstufe.

Mit welcher Auflösung sollte ich einen QR-Code exportieren?

Für den Druck so, dass die physischen Maße bei 300 dpi oder besser landen — der Rechner nennt die Pixelzahl. Für Bildschirme genügen 72 dpi. Noch besser: für den Druck SVG exportieren, das hat gar keine Auflösung und bleibt in jeder Größe scharf.

Kann ich den Code verkleinern, indem ich den weißen Rand entferne?

Nein. Der Rand ist die Ruhezone und Teil der Spezifikation — vier Module auf jeder Seite. Ihn zu entfernen macht den Code in keinem sinnvollen Sinn kleiner; es macht ihn schwerer auffindbar, und Scanner finden das Symbol dann häufig überhaupt nicht.